Bei unserem ersten Besuch im Ostseebad
Kühlungsborn lernte ich im April 2011
Günther Lützow kennen, der mit sehr viel Herzblut und Engagement Wanderungen durch die Kühlung und Umgebung durchführt. Schnell war klar, hier haben sich zwei Sportwanderer gefunden. Somit habe ich mich sehr über die persönliche Einladung zum
härtesten Marathon Marsch im Norden gefreut.
Der Marsch begann am 18. September 2011 im Morgengrauen. Vierzehn Wanderer versammelten vor dem Haus des Gastes, um sich nach einer kurzen Begrüßung auf den 42,2 Kilometern langen Weg zu machen.
Die Streckenführung war bis dahin noch nicht bekannt. Günther hatte sich wieder viel Mühe gegeben, um uns möglichst viele Facetten dieses Teils des
Baltischen Landrückens näher zu bringen.
So erwanderten wir Teile der
Kühlung
und durchquerten das Obstanbaugebiert zwischen Wichmannsdorf und Diedrichshagen.
Nach einer kleinen Rast in Wichmannsdorf
ging es zurück in die Kühlung, wo zur Halbzeit des Marsches ein Imbiss und medizinische Versorgung auf uns wartete.
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| Sportlernahrung ??? |
Frisch gestärkt ging es Richtung Boiensdorfer Werder, Salzhaff und Rerik. Dort teilte sich die Gruppe in die Harten und die Ganzharten. Die Harten nahmen den Wanderweg E9, die Ganzharten wählten den Weg am Strand.
Gegen Ende zeigten sich dann doch die Leistungsdifferenzen in der Gruppe, sie wurde länger und länger ...
.. ein letztes Sammeln, dann erreichten wir gemeinsam unser Ziel!
Alle Bilder zur Wanderung findet ihr hier
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| mein Picasa Webalbum |
Fazit: Tolle Wanderung, klasse Strecke, nette Leute.
Verbesserungsbedarf besteht beim Imbiss. Mein Tipp: Obst, Nüsse (Studentenfutter), ungezuckerte Müsliriegel, belegte Brote sowie warme Getränke wie Kaffee und Tee bringen den Marathoni schnell wieder auf die Füße.
Die Urkunde mit Gruppenbild finde ich prima. Belohnung muss sein. Die "kleine Überraschung" hingegen fand sich überraschenderweise schnell im Papierkorb wieder. Statt einer Tüte Werbematerial hätte mich eine Wanderkarte mehr gefreut und die Umwelt geschont.
Bis zum nächsten Jahr
Jürgen Brennert
Ein paar Zahlen für Sportwanderer
(klicken zum Vergrößern)
Höhenprofil
Geschwindigkeitsprofil
Hier zeigen sich die deutlich Leistungsunterschiede in der Gruppe. Jeder Peak nach unten bedeutet, dass die Gruppe ihr Tempo verringern oder sogar warten musste - der GAU für Sportwanderer.
Vielleicht kommt im nächsten Jahr neben dem Halbmarathon auch noch eine Veranstaltung für Sportwanderer hinzu ??